Turistische InformationszentrumNový Jičín

Radtouristik

Das Gebiet von Neutitschein und Umgebung hat mehr als 200 km markierte Radwege vorzuweisen. Die Hauptachse wird von der Fernstrecke Moravská brána (Mährische Pforte, Nr. 5) gebildet, die ein Bestandteil des europaweiten Radfahrnetzes ist. Sie kopiert die heute bereits historische „Bernsteinstraße“, die das Mittelmeer mit der Ostsee verbindet. Daran knüpft ein dichtes Netz regionaler und örtlicher Radwege an.

Neutitschein durchziehen zwei Hauptradwege. Von Norden nach Süden die Route Nr. 6175 Kunín - Hostašovice mit der Bezeichnung „Palackého stezka (Palacký-Pfad)“ und von Westen nach Osten die Route Nr. 502 Starý Jičín (Alttitschein) - Hukvaldy (Hochwald). Diese Routen sind um die alternativen städtischen Radwege 6175A und 502A ergänzt worden, die die Radfahrer durch das Stadtzentrum führen.

Radweg NOVÝ JIČÍN (Neutitschein) - HOSTAŠOVICE Nr. 6271

Route: Neutitschein, Str. Žilinska (0 km) - Bludovice bei Neutitschein (2,8 km) - Hodslavice (Hotzendorf, 1 km) - Životice bei Neutitschein (1,7 km) - Mořkov (Murk, 1,2 km) - Hostašovice (3 km)

Länge der Route: 9,76 km     Anspruch: leicht    Fahrzeit: ca. 30 min

Der erste Bahn-Radweg in Mähren führt die Strecke der ehemaligen Eisenbahn entlang, die vom Hochwasser im Jahre 2009 zerstört worden ist und wo nachfolgend der Verkehr abgeschafft worden ist. Der Radweg ist 9,76 km lang. Die Route beginnt in Neutitschein in der Str. Žilinská, sie führt weiter über Bludovice bei Neutitschein, Hodslavice, Životice bei Neutitschein, Mořkov bis hin zum Bahnhof in Hostašovice. Der Radweg führt über die Gemarkungen von fünf Gemeinden, die den Bau in den Jahren 2013 - 2014 im Rahmen des Gemeindeverbandes Radweg Neutitschein - Hostašovice verwirklicht haben. In Neutitschein knüpft die Route in der Str. Žilinská an die Route Nr. 502 (Alttitschein - Hukvaldy - Kopřivnice) an. Der Weg mit Asphaltoberfläche endet in Hostašovice am Eisenbahnhof. Ein Stück hinter dem Bahnhofsgebäude kann man vom Wegweiser aus die Route 6016 (Rožnov p. R. - Zubří - Frenštát p. R. - Trojanovice - Pustevny) weiterfahren. Der Radweg 6271 führt vom Bahnhof aus weiter durch einen kleinen Wald bis hin zum Ausflugsort Prameny Zrzávky (Quellen des Flusses Zrzávka), wo er sich dann dem Radweg Nr. 6175 - Palacký-Pfad - anschließt. Der Radweg ist mit einer Asphaltoberfläche ausgestattet, mit getrennten Fahrspuren für jede Richtung, er kann von Radfahrern und Inline-Skatern benutzt werden. In Hodslavice ist der Pfad für den gemeinsamen Betrieb von Fußgängern und Radfahrern angepasst. Im Fall günstiger Bedingungen wird die Route im Winter für den Skilanglauf aufbereitet. Der auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke errichtete Radweg weist eine minimale Steigung auf, die Route ist physisch anspruchslos und kann auch von Familien mit Kindern bewältigt werden. Die gesamte Strecke des Radweges ist mit auf die Oberfläche des Pfades aufgemalten Kilometerangaben versehen, die Nummerierung beginnt in Neutitschein. Diese wagerechte Markierung dient der besseren Orientierung und gleichzeitig der genauen Lokalisierung für den Fall, das Hilfe herbeigerufen werden muss. Die Radtouristen können während der Fahrt an fünf Rastplätzen haltmachen, die überdacht, mit Tisch und Bänken sowie Fahrradständer ausgestattet sind. An jedem Rastplatz finden die Besucher ebenfalls eine Informationstafel mit einer Karte vor, die Wissenswertes über die jeweilige nächstgelegene Gemeinde aussagt. Die Rastplätze sind an folgenden Positionen der Strecke platziert: Rastplatz Nr. 1 Neutitschein - 2,8 km, Rastplatz Nr. 2 Hodslavice - 3,8 km, Rastplatz Nr. 3 Životice bei Neutitschein - 5,5 km, Rastplatz Nr. 4 Mořkov - 6,7 km, Rastplatz Nr. 5 Hostašovice - 9,2 km. Das Projekt wurde von der Europäischen Union mitfinanziert - aus dem Regionaloperationsprogramm NUTS II Mährisch-Schlesien (Moravskoslezsko).

Mehr Informationen über den Radweg Nr. 6271 sind unter http://www.cyklostezka-koleje.cz/ zu finden.

Palacký-Pfad (Palackého stezka)

Der Radweg Palacký-Pfad ist auch von Bildungswert, da er parallel neben dem heimatkundlichen František-Palacký-Lehrpfad entlangführt. Der Radweg beginnt allerdings bereits in der Gemeinde Kunín (Kunewald). Das Bildungsinstitut für Jugendliche, das auf dem hiesigen Schloss von Gräfin Marie Waldburg von Truchsess-Zeil gegründet worden war, wurde auch von František Palacký besucht. Heute gehört Schloss Kunín zu den wertvollsten Schlossbauten des Barock in Mähren. Über Šenov bei Neutitschein, wo Franz Barwig geboren wurde, der vor allem als Autor der Plastik „Die tanzenden Bauern“ bekannt ist, die auf dem Brunnen auf dem Neutitscheiner Platz aufgestellt ist, kommt man nach Neutitschein. Nach der Besichtigung der Stadt geht es weiter über den Hügel Svinec, wo eine der etlichen reichen Quellen mit hochwertigem, stark kalkhaltigen Trinkwasser entspringt, die als „oční studánka“ (Augenquelle) bekannt ist, nach Kojetín. Oberhalb erstreckt sich die bedeutende archäologische Lokalität Požaha, ein typisches Beispiel einer der Arten unterseeischer Vulkantätigkeit aus der Zeit der Unteren Kreide. Weiter kommt man nach Straník, in dessen Nähe sich ein Naturdenkmal einstmaliger Vulkantätigkeit befindet, die Polštářové lávy (Kissen-Lava) genannt wird und ein einzigartiges Naturgebilde auf dem Territorium der Tschechischen Republik darstellt. Von Straník aus führt die Route in die Gemeinde Hostašovice, durch deren Territorium die europäische Hauptwasserscheide verläuft. Zu den örtlichen Attraktionen gehört das Breigewerbe; bis heute wird hier Buchweizen für Buchweizenbrei gemahlen. Buchenweizen wird hier bereits seit dem 18. Jahrhundert angebaut und verarbeitet. In der Nähe der Gemeinde befinden sich gleich zwei Kulturdenkmäler - die wertvollen feuchten Wiesenbiozönosen Domorazské louky und Prameny Zrzávky (Quellen des Flusses Zrzávka) - fünf Mineralquellen, bisher erhalten gebliebene natürliche Wiesenbiozönosen und anliegende Feuchtwiesen. Hier entspringt eine einzigartige Doppelquelle mit eisen- und schwefelhaltigem Wasser. Hinter Hostašovice schließt sich der Radweg Palacký-Pfad an den Radweg Nr. 6016 an, über den man nach Frenštát pod Radhoštěm (Frankstadt unter dem Radhoscht) oder Rožnov pod Radhoštěm (Rosenau unter dem Radhoscht) gelangt.

Sauerbrunnen aus dem Gesenke (Jesenická Kyselka)

Zauberhafte Aussichten in die Umgebung hat der „Jesenická kyselka“ (Sauerbrunnen aus dem Gesenke) genannte Radweg zu bieten, der aus Neutitschein über Loučka und Bernartice nad Odrou nach Jeseník nad Odrou zu den Mineralquellen führt. Zurück nach Neutitschein gelangt man den Radweg Nr. 503 entlang über Hůrka und Alttitschein und weiter den Radweg Nr. 502 über Loučka bis nach Neutitschein. Oder man kann von Jeseník nad Odrou (Deutsch Jasnik) den Radweg Nr. 503 Odersko nehmen und weiter in die malerischen Oderberge (Oderské vrchy) fahren.

Radweg Neutitschein - Šenov bei Neutitschein - Kunín - Bartošovice - Neutitschein

Die Route führt aus Neutitschein am Flüsschen Jičínka vorbei nach Šenov bei Neutitschein bis zum Schloss Kunín, das zu den wertvollsten Barockschlössern in Mähren gehört. Es wurde für die Grafen von Harrach in den Jahren 1726 - 1734 vom berühmten Wiener Baumeister Johann Lukas Hildebrandt erbaut und erlebte seine größte Blütezeit an der Wende des 19. und 19. Jahrhunderts unter Gräfin Marie Walburga. Ein weiterer Rastplatz auf dem Weg ist Bartošovice, das Herz des Naturschutzgebietes Poodří.
Die größte Dominante der Gemeinde ist das Neorenaissanceschloss, dessen untrennbarer Bestandteil der Schlosspark mit dem größten lebendem Organismus in der Tschechischen Republik ist - einer ahornblättrigen Platane. Weiter findet man in der Gemeinde eine Rettungsstation für frei lebende Lebewesen und ein technisches Denkmal - eine Wassermühle am Fluss Oder. Der Rückweg führt über den Fernradweg Nr. 5, in Kunín nimmt man den Anschluss an den Radweg Nr. 6175, der zurück nach Neutitschein führt.

Radweg Neutitschein - Životice bei Neutitschein – Libotín, Badeanstalt – Neutitschein

Aus Neutitschein führt die Route über Žilina, sie wird fortgesetzt nach Životice und danach über den Naturpark Podbeskydí nach Libotín, einem Stadtteil von Štramberk (Strahlenberg), wo unterhalb des Waldes in einem ruhigen und angenehmen Umfeld das stilgerechte Objekt der Badeanstalt errichtet worden ist. Das neu rekonstruierte Gelände hat heute ein Schwimmbecken, ein kleines Schwimmbecken für Kinder, einen Volleyballplatz, einen Tennisplatz, eine Feuerstelle und ein angenehmes kleines Gasthaus mit Sitzgelegenheit im Freien zu bieten. In der Nähe des Geländes entspringt eine Quelle mit eisenhaltigem Wasser. Über Holivák und Puntík gelangt man zurück nach Neutitschein.

RADWEG Neutitschein – Mořkov – Hodslavice – Neutitschein

Die Route führt aus Neutitschein über Žilina und Životice nach Mořkov, eine der ältesten und größten Gemeinden des Neutitscheiner Kreises. Zur historischen Grundlage diente die Lokalität „Muritz“, die im Jahre 1274 vom Olmützer Bischof Bruno dem Vasal Mravík als Lehen erteilt wurde. Die Route führt weiter nach Hodslavice, dem Geburtsort des Historikers und Politikers František Palacký. Die ständige Ausstellung in seinem Geburtshaus bringt Leben und Werk des großen böhmischen Historikers und Gründers des modernen tschechischen Volkes näher. Den František-Palacký-Lehrpfad entlang kommt man über Straník, Kojetín und Skalky zurück nach Neutitschein.

RADWEG Neutitschein – Zrzávky – Trojačka – Neutitschein

An dieser Route kann man vor allem Interessantes aus der Natur beobachten. Das Naturdenkmal Prameny Zrzávky (Quellen des Flusses Zrzávka) ist vor allem durch sog. Bifurkation bemerkenswert, wobei das Wasser aus zwei kleinen Quellen fließt, von denen die eine schwefelhaltig und die andere eisenhaltig ist. Die Umgebung ist als Ausflugsort mit dem Namen Zrzávky gestaltet. Von hier aus herrscht ein schöner Ausblick auf Hodslavice und das nahegelegene, zu Erholungszwecken dienende Wasserreservoir Kacabaja. Trojačka ist ein Naturschutzgebiet von Laubbestand mit reichem Strauchaufwuchs und Krautschicht - eine Lokalität des kritisch bedrohten Hirschzungenfarns in geröllbedeckten Steingärten. Über Mořkov, Životice bei Neutitschein und Žilina gelangt man zurück nach Neutitschein.

RADWEG Neutitschein – Alttitschein - Oční studánka (Augenquelle) - Svinec – Neutitschein

Eine bedeutende Dominante auf der Route ist die Burgruine Alttitschein, die auf dem Hügel Starojický kopec emporragt. Gegenwärtig ist der Burgturm rekonstruiert, im Erdgeschoss befindet sich das Burgcafé. In den Stockwerken ist eine zeitgenössische Ausstellung mit Quellen und Dokumenten über Burg und Herrschaft installiert. Aus Alttitschein führt die Route dann weiter in Richtung zur Quelle Oční studánka (Augenquelle), die hochwertiges, stark kalkhaltiges Trinkwasser spendet. Der letzte Rastpunkt auf dieser Route ist der Hügel Svinec, von wo aus sich ein wundervoller Blick in die Umgebung bietet. Von Svinec kommt man über Skalky zurück nach Neutitschein.

RADWEG Neutitschein – Svinec – Kojetín – Neutitschein

Die erste Raststation auf dieser Route sind die Gipfelpartien des Svinec. Das Gebiet rund um den Gipfel und am Westhang wurde als Schutzbereich erklärt, und zwar als Naturschutzgebiet Svinec, das von Wäldchen mit kleinen Remisen und Wiesen mit interessanten Pflanzen gebildet wird, unter denen geschützte Arten auftreten, und zwar vor allem Orchideen. Etwa 200 m vom Gipfel Svinec entfernt steht ein Steinkreuz, das mit Unterstützung von Wohltätern im Jahre 1882 vom Kirchendiener aus der Neutitscheiner Spanischen Kapelle errichtet worden ist. Die Route wird dann weiter in Richtung nach Kojetín fortgesetzt. Ein bemerkenswertes Naturdenkmal in Kojetín sind die Pikrit-Mandelsteine (Pikritové mandlovce), die sich an beiden Seiten der aus Kojetín in die Gemeinde Straník führenden Straße erstrecken. In der Nähe von Kojetín befindet sich auch eine bedeutende archäologische Fundstätten - Požaha. An der Weggabelung in Straník führt die Route nach Skalky über den Hügel Čerťák zurück nach Neutitschein.

RADWEG Neutitschein – Bernartice nad Odrou – Suchdol nad Odrou – Neutitschein

Die Dominante auf der Route bildet ein wichtiges technische Denkmal - die Waldmühle in Bernartice nad Odrou, die eine komplette Mühleneinrichtung einschließlich Wasserrad vorweisen kann und eine der wenigen gut erhalten gebliebenen Wassermühlen an der Oder ist. Von Bernartice aus geht es die Route Nr. 5 in den Markflecken Suchdol nad Odrou weiter. Im dortigen Museum des Marktfleckens sind Ausstellungsstücke zu sehen, die sich auf die Geschichte der Gemeinde beziehen, weiter sind hier eine einzigartige Ausstellung zur Militärgeschichte und eine Westernausstellung zu sehen. Direkt im Zentrum der Gemeinde befindet sich ein weiteres Museum im Stil der Volkstraditionen - mit erhalten gebliebener häuslicher Ausstattung, über die Geschichte der Herrnhuter Brüdergemeine im Ort und seiner Umgebung - das Museum der Unitas Fratrum.

RADWEG Neutitschein – Čerťák – Bludovice – Neutitschein

Aus Neutitschein führt die Route über den Waldpark zum Wasserreservoir Čerťák, das vor allem zur Erholung dient. Hier befindet sich eine beliebte Badeanstalt sowie Platz zum Sportangeln. Es leben hier wichtige und geschützte Tierarten. Unterhalb des Dammes befindet sich das Ausflugsrestaurant Čertův mlýn (Teufelsmühle) mit Sitzgelegenheit im Freien. Über den Waldweg und das sog. tropische Tal (tropické údolí) gelangt man nach Bludovice. Einen Besuch wert ist sicher das Bauerngehöft Bludička, eine typische Familienfarm mit vielen Tieren, die aus dem Jahre 1883 stammt. Aus Bludovice geht es auf selbem Wege zurück zum Čerťák und von da aus dann über Straník nach Kojetín, Skalky und zurück nach Neutitschein.

RADWEG Neutitschein – Štramberk – Bílá hora – Neutitschein

Die Route führt den Radweg Nr. 502 aus Neutitschein in Richtung nach Rybí entlang bis hin nach Štramberk (Strahlenberg), ein Bergstädtchen im Zentrum des Strahlenberger Hügellandes (Štramberská vrchovina). Die Dominante der Stadt und der breiten Umgebung bildet Burgruine Strallenberg mit dem zylinderförmigen, ´Trúba` genannten Turm. Von Štramberk aus geht es weiter zum Aussichtsturm Bílá hora (Weißer Berg), dem modernen architektonischen Werk von Ing. Arch. Milan Šmíd, das absichtlich an die DNS-Struktur erinnert. Das Objekt erreicht eine Höhe von 43 m, die Aussichtsplattform befindet sich 26 m über dem Erdboden. Der letzte Rastplatz auf der Route ist Kopřivnice, wo sich das einzigartige technische Museum der Automobilfabrik Tatra befindet, das die fast einhundertfünfzig Jahre lange Geschichte des Werkes festhält. Nach Neutitschein gelangt man dann auf dem gleichen Weg zurück (den Radweg Nr. 502 entlang).

RADWEG Neutitschein – Hostašovice – Straník – Neutitschein

Die Route führt in den südlichsten Teil des Kreises Neutitschein, nach Hostašovice - eine Gemeinde, die sich im Tal zwischen den Bergen am Rande der Mährischen Pforte erstreckt. Durch das Territorium der Gemeinde verläuft die europäische Hauptwasserscheide. Das Wasser aus den Bächen Hrázkovský potok, Zrzávka und Bílý potok fließt in die Ostsee, die Bäche Srní potok und Široká dagegen führen das Wasser in Richtung Schwarzes Meer ab. Eine Kuriosität ist die Scheune Konskr.-Nr. 23, von der von jeder gegenüberliegenden Seite ihres Daches Wasser in ein anderes Meer abfließt. Die Route führt weiter über Straník zurück nach Neutitschein.

RADWEG Neutitschein – Jeseník nad Odrou – Vražné, Hynčice – Neutitschein

Die Route führt aus Neutitschein über Loučka und Bernartice nad Odrou nach Jeseník nad Odrou, wo sich mehrere interessante historische Denkmäler befinden. Eines davon ist das Schloss, dessen endgültige Gestalt im Stil des Spätbarocks gehalten ist. Rund um das Schloss wurde ein Schlosspark angelegt, der einst reich an fremdländischen Bäumen war. Ein Naturdenkmal sind die Mäander Staré Odry. In der Vergangenheit gehörte Jeseník zu den sehr prosperierenden Gebieten. Reichhaltige Quellgebiete des natürlichen Säuerbrunnens werden auch heute unter dem Namen „Jesenická kyselka (Sauerbrunnen aus dem Gesenke)“ genutzt. Die Route führt weiter über Vražné nach Hynčice, wo sich das Landgut befindet, auf dem Johann Gregor Mendel geboren wurde und dessen Bestandteil eine Museumsausstellung ist, die auf die Heimat, die Persönlichkeit und das Werk dieses bedeutenden Entdeckers der Erblichkeitsgesetze orientiert ist. Zurück geht es dann den Radweg Nr. 503 entlang über Jeseník nad Odrou bis nach Alttitschein, von wo aus dann der Radweg 502 nach Neutitschein führt.

RADWEG Neutitschein – Libhošt – Prchalov – Příbor – Neutitschein

Aus Neutitschein führt die Route über Sirkové lázně nach Libhošt (Liebisch). Eine bedeutende Dominante der Gemeinde ist das technische Denkmal einer Windmühle vom holländischen Typ. Die Route führt weiter über Prchalov bis nach Příbor (Freiberg in Mähren), eine der ältesten Städte im nordöstlichen Mähren, die sich einer reichen Geschichte rühmen kann und deren Zentrum zur denkmalgeschützten Stadt erklärt worden ist. Das Zentrum von Příbor bildet der Sigmund-Freud-Platz, der von drei Seiten durch Häuserreihen mit Laubengängen eingefasst wird. Nur zwei Gassen unterhalb des Platzes steht das Geburtshaus von Sigmund Freud, dem Begründer der Psychoanalyse, wo die Ausstellung „Sigmund Freud - Mensch“ zu sehen ist. Aus Příbor kommt man über den Radweg Nr. 6001 nach Kopřivnice

(Nesselsdorf), wo man durch den Anschluss an den Radweg Nr. 502 nach Neutitschein zurückfährt.

TIC Nový Jičín

Adresse

  • Masarykovo nám, 45/29
    Nový Jičín 74101
    Česká republika

Landkarte

Počasí Nový Jičín - Slunečno.cz

Moravskoslezský kraj Dieses Projekt wurde aus dem Haushalt des mährischen-slezischen Kreises in Höhe von 20.000,-Kronen mitfinanziert wurde. Unterstützung der T.I.Z. im M.S.K. für das Jahr 2013.


Copyright 2019 © Informační centrum Nový Jičín. Autoři fotografií města jsou Ota Nepilý, Ladislav Šmitke, Lenka Malinová, Turistické informační centrum, webdesign RKIS.

zurück oben